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Über das Waldbaden

Was ist Waldbaden?

Waldbaden wurde schon 1982 in Japan erfunden und heißt dort Shinrin Yoku. Schon damals hat man dort die vielen positven Effekte auf Körper und Seele erkannt.

Waldbaden ist das achtsame, absichtslose Schlendern und Verweilen im Wald, bei dem alle Sinne weit geöffnet werden.

Beim Waldbaden bewegt man sich sehr langsam durch den Wald. In 2 Stunden legt man nur etwa 2,5 Kilometer zurück, in 4 Stunden entsprechend höchstens 5 Kilometer. Es geht nicht um Sport oder Leistung, sondern darum, langsam zu werden, achtsam zu sein, seine Sinne zu öffnen und von der gesunden Umgebung, die der Wald bietet, zu profitieren.

Der Wald selbst hat schon alleine sehr viele positive Effekte auf unseren Körper und Geist. Um diese Effekte aber noch zu unterstützen, werden beim Waldbaden bestimmte Übungen und Meditationen gemacht. So zum Beispiel Übungen zur Vertiefung des Atems, zur Entspannung, zur Öffnung der Sinne oder zur Augenentspannung. Viele der durchgeführten Übungen können Sie auch mit in Ihren Alltag nehmen und dort zum Stressabbau und zur Achtsamkeit selbst anwenden.

Wenn Sie also zum Waldbaden gehen, tun Sie viele positive Dinge für sich:

  • Natur (wieder) erleben
  • Entspannen
  • Stress abbauen
  • achtsam werden
  • die Sinne schulen
  • Blutdruck und Puls senken
  • den Blutzucker senken
  • die Atmung vertiefen
  • Anti-Krebs-Proteine steigern
  • Spaß haben
  • bessere Laune bekommen
  • Schlafstörungen entgegenwirken
  • das Immunsystem stärken
  • das Herzschutz-Hormon DHEA erhöhen
  • Lebensenergie gewinnen
  • und so viel mehr!

Wie wirkt Waldbaden genau?


Jeder kann es fühlen: Sich in der Natur und im Wald aufzuhalten tut einfach gut!

Um die gefühlten Effekte von Shinrin Yoku jedoch auch wissenschaftlich zu untermauern, wurden seit 2004 weltweit viele Forschungen und Studien durchgeführt. Dabei stellte man wirklich Beeindruckendes fest: Der Wald wirkt über das psycho-neuro-endokrino-immunologische Netzwerk auf unseren gesamten Körper. Unsere Psyche, unser Nervensystem, unser Immunsystem sowie unser Hormonsystem werden angesprochen.

Hier spielen vor allem die von den Bäumen ausgesandten Botenstoffe, die Terpene, eine große Rolle. Sie beeinflussen das Immunsystem, erhöhen Killerzellen und Anti-Krebs-Proteine, schützen vor freien Radikalen, erhöhen das DHEA-Hormon und senken den Blutdruck.

Darüber hinaus hat der Wald aber noch viele weitere positive Effekte auf Körper und Psyche.

Nachgewiesenerweise stärkt der Blick ins Grüne unser Immunsystem und wirkt entzündungshemmend. Die Luft im Wald ist staubarm, kühler, mit höherer Luftfeuchtigkeit und geringerer Lichtintensität. Dies wirkt sich positiv auf die Atemwege und bei Kopfschmerzen aus. Im Wald ist es stiller und das wirkt Reizüberflutungen und ihren Auswirkungen, wie Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Seh- und Hörproblemen entgegen. Ein Aufenthalt im Wald aktiviert den Parasympathikus sehr stark. Dies hat zur Folge, dass Stresshormone gesenkt werden und Entspannung eintritt.

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